Erste Grafik mit Canva erstellen

Deine erste Grafik in Canva

Die erste eigene Grafik in Canva zu erstellen, ist doch eigentlich gar nicht so ein großes Ding, oder?

Nein – eigentlich nicht. Wenn man weiß, wo man hinklicken muss, ist das sogar ganz einfach.

Mich haben zu Anfang die vielen Möglichkeiten überfordert. Ich wollte natürlich gleich eine spektakuläre Grafik zaubern.

Diese Idee legte ich allerdings schnell zu den Akten, denn meine ersten Versuche waren – mangels Know-how – alles andere als spektakulär.

Deshalb möchte ich dir zeigen, wie du dir eine erste Grafik aus einer Vorlage erarbeiten kannst. Vielleicht ist sie noch nicht ganz das, was du dir vorstellst. Aber das kommt später.

Hab noch zwei Beiträge Geduld – oder springe gleich zum letzten Beitrag dieser kleinen Canva-Serie: [Elemente nutzen und anpassen].

Das machen wir in diesem Beitrag:

  1. Wir suchen eine Vorlage aus.
  2. Wir tauschen ein Bild aus.
  3. Wir verändern den Text.
  4. Wir verändern die Position eines Elements.
  5. Wir laden die fertige Grafik herunter.

Eine Vorlage auswählen

Für heute fällt meine Wahl auf die Vorlage in der Mitte:

Ansicht der Vorlagen in Canva

Ich öffne die Vorlage. So sieht sie aus:

Wenn du jetzt mit der Maus über die Grafik fährst, erscheinen Markierungen für die einzelnen Elemente. Die einzelnen Bereiche kannst du bearbeiten und verändern.

Die junge Frau auf meiner Vorlage sucht offenbar Arbeit – zumindest lässt der Text darauf schließen. Das passt nicht zu meinem Blogbeitrag. Also tauschen wir das Bild aus.

Seitenmenü von Canva

Ein Bild austauschen

Ich möchte ein Bild aus dem Canva-Angebot verwenden.

Klicke zunächst einmal mitten auf das große Bild. Ein lila Rahmen zeigt dir, welchen Bereich du gerade ausgewählt hast. Zusätzlich erscheint über dem Bild ein Menü.

Jetzt geht es erst einmal ans Austauschen.

Im Seitenmenü von Canva findest du Elemente. Klicke darauf.

Im Suchfeld gibst du ein, wonach du suchst. Meine Suche ist ein Strandbild – also gebe ich „Strand“ ein.

Nachdem du die Suche gestartet hast, erscheinen verschiedene Ergebnisse. Da ich ein Foto möchte, klicke ich auf Fotos und suche mir ein Bild ohne Krönchen aus.

Ich wähle ein Bild aus und klicke darauf. Canva fügt es zunächst in meine Grafik ein.

Jetzt muss das alte Bild weichen. Dazu markiere ich das ursprüngliche Bild und lösche es.

Das neue Bild ist zunächst zu klein. Ich ziehe es deshalb auf die gewünschte Größe.

Mit den Eckpunkten kannst du das Bild proportional vergrößern oder verkleinern. Ziehst du an den seitlichen oder oberen und unteren Punkten, veränderst du nur eine Dimension – das Bild wird also nicht proportional verändert.

Kleiner Tipp: Wenn du das Bild größer ziehst, kann es passieren, dass Teile davon über den Rand der Grafik hinausragen. Das ist zunächst kein Problem. Canva zeigt dir beim Verschieben, wie das Bild in den vorgesehenen Bereich passt.

Damit haben wir schon einmal Bild und Vorlage miteinander verbunden.

Den Text verändern

Jetzt kommt der Text an die Reihe.

Klicke doppelt in das gewünschte Textfeld. Der vorhandene Text wird markiert und du kannst ihn einfach überschreiben.

Das war's schon.


Ein Element verschieben

Zum Schluss verändern wir noch die Position eines Textfeldes.

Klicke einmal auf das Textfeld und ziehe es an die gewünschte Position.

Du kannst dabei ausprobieren, wo der Text am besten aussieht. Canva hilft dir mit Hilfslinien dabei, Elemente gerade auszurichten.

Und damit ist unsere erste kleine Änderung an der Vorlage schon erledigt.

Das braune Quadrat gefällt mir für meine Grafik nicht. Ich verzichte darauf und lösche es einfach.

Die erste Grafik herunterladen

Unsere erste Grafik ist fertig. Jetzt darf sie Canva verlassen.

Dafür gehst du oben rechts auf Teilen und anschließend auf Download.

Im nächsten Fenster kannst du unter anderem das Dateiformat und – je nach Format – die Dateigröße festlegen.

Für ein Blogbeitragsbild reicht in vielen Fällen eine überschaubare Dateigröße. Ich wähle hier 300 KB.

Danach klickst du auf Download.

Die fertige Grafik findest du anschließend im Download-Ordner deines Browsers beziehungsweise in dem Ordner, den dein Browser für heruntergeladene Dateien verwendet.

Und fertig ist deine erste eigene Canva-Grafik.

 

Alle Beiträge zu meiner Canva-Serie findest du HIER.

 

💡 Mein Tipp

Wenn dir eine Vorlage gefällt, musst du nicht alles daran neu erfinden. Tausche zunächst nur Bild und Text aus und schau, wie weit du damit kommst.

📌 Merksatz

Die erste Grafik muss nicht perfekt sein. Sie muss erst einmal fertig werden.

➡️ Nächster Schritt

Jetzt hast du deine erste Canva-Grafik erstellt. Bevor sich auf deiner Canva-Startseite immer mehr Grafiken tummeln, kümmern wir uns im nächsten Beitrag um ein Thema, das ich selbst gerne etwas früher ernst genommen hätte:

Ordnung in Canva.

KI für den Blogalltag?

Wenn wir von KI sprechen, dann verallgemeinern wir diesen Begriff sehr stark. KI – also künstliche Intelligenz – begegnet uns im persönlichen Alltag inzwischen an vielen Stellen, oft ziemlich unbemerkt. Vielleicht hast du einen Saugroboter oder eine Alexa, vielleicht nutzt du eine App zum Kalorienzählen … je nach Gerät oder Anwendung können dort KI-Verfahren zum Einsatz kommen. Die Aufzählung ließe sich übrigens beliebig erweitern.

Bleiben wir bei unserem Blogalltag.

Wenn wir hier von KI reden, meinen wir in den meisten Fällen LLMs, sogenannte Large Language Models, mit denen wir chatten oder uns kleine hilfreiche Assistenten für wiederkehrende Aufgaben bauen können.

Die gängigen LLMs, die mir gerade einfallen: ChatGPT, Claude, Copilot, Gemini. Nur um einen Eindruck zu haben, worüber wir hier reden wollen.

Ich möchte mich in diesem Beitrag nur um die LLMs kümmern, denn sie liefern, so meine Meinung, den meisten Nutzen in unserem Blogalltag, ohne dass wir uns sehr eingehend mit der Materie befassen müssen.

Dieser Beitrag hier zum Beispiel ist eine Idee von mir, er ist von mir geschrieben und wird am Ende meiner Kladde einmal bei ChatGPT vorgestellt – mit der Bitte, die Lesbarkeit zu überprüfen und eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung durchzuführen. Ebenfalls lasse ich prüfen, ob es inhaltliche Fehler gibt.

ChatGPT ist hier schließlich sowas von vom Fach. ;o)

Aber der Reihe nach:

Was kann ein LLM mir als Blogger bieten – und wovon sollte ich lieber Abstand nehmen?

Ein LLM kann dir von A bis Z einen Beitrag schreiben und die Schlagwörter liefern, ebenso wie die Metabeschreibung.

Ich habe das für einige Beiträge gemacht und dann festgestellt, dass mir diese Beiträge gar nicht so richtig am Herzen lagen und ihnen ein bisschen von meinem Herzblut fehlte.

Dann habe ich wieder das Zepter in die Hand genommen und schreibe die Beiträge so vor, wie es mir aus den Fingern fließt.

Dadurch, dass ich schon relativ lange mit dem LLM im Chat bin, kennt es meine Schreibweise schon recht genau und bringt meine Beiträge wirklich nur noch in Form.

Recherche mit KI

Ganz ehrlich – ich nutze ChatGPT wirklich sehr gerne, wenn ich zu Themen Fragen habe, zu denen ich Informationen im Internet finden kann. Wenn ChatGPT auf aktuelle Webquellen zugreifen kann, kann es mir dabei helfen, Informationen zu recherchieren und einzuordnen.

Bitte hier nicht blind alles glauben, was dir unwahrscheinlich erscheint. Auch eine KI kann nicht alles wissen und bietet dir möglicherweise Antworten an, die nicht korrekt sind. Ein Sprachmodell kann sogar sehr überzeugend klingende, aber falsche Informationen liefern. Man nennt so etwas Halluzination.

Deshalb gilt für mich: Wenn mir etwas wichtig oder merkwürdig vorkommt, schaue ich lieber noch einmal nach.

Wenn es im Blog technisch klemmt

Ein weiterer Punkt, bei dem ich ChatGPT wirklich richtig schätze: Wenn ich technisch im Blog auf Probleme stoße.

Ein Beitrag wird nicht richtig angezeigt oder ein Beitragsbild ist zu groß.

Ich beschreibe mein Problem und erhalte Lösungsansätze, die dann Schritt für Schritt abgearbeitet werden können.

Gerade wenn man nicht genau weiß, wonach man eigentlich suchen soll, kann das eine große Hilfe sein.

ChatGPT als Ideengeber

Wenn ich so gar nicht weiß, wie ich einen Beitrag angehen soll, oder wenn ich die Struktur des Blogs überprüft haben möchte, dann ist für mich ChatGPT mein Ideengeber, wenn mir gerade keine menschliche Stimme zur Verfügung steht.

Dabei geht es für mich nicht darum, mir die Arbeit komplett abnehmen zu lassen. Manchmal brauche ich einfach jemanden, der mitdenkt, Fragen stellt oder eine Idee einmal von einer anderen Seite betrachtet.

Einfach ausprobieren

Ich kann dir nur raten: Probiere es aus.

Wenn du ganz neu bist im Umgang mit ChatGPT und Co., dann wirst du dir erst einmal das Prompten angewöhnen müssen. Ein Prompt ist die Frage, die du deinem KI-Modell stellst. Ähnlich wie eine Google-Suchanfrage. Beste Ergebnisse erhältst du, wenn du sehr detailliert bist.

Beschreibe möglichst genau, wer du bist, was dein Blog aussagen soll und was deine Frage ist. Wenn du mit der Antwort noch nichts anfangen kannst, frag weiter.

Es lohnt sich, finde ich, dranzubleiben. Mir hat es schon sehr geholfen und Stunden eingespart, die ich für mich nutzen konnte.

Und was ist mit dem Rest der KI?

Zum Schluss: Ein LLM ist nicht das Ende der Möglichkeiten, die dir KI in deinem Blogalltag bieten kann. Es ist eher der Anfang.

Wenn du dich mehr mit dem Thema auseinandersetzen möchtest, dann solltest du dich mit aktuellen Tutorials und Informationen beschäftigen. Die Entwicklung von KI ist so schnell, dass mein kleiner Blog es nicht schaffen wird, hier immer auf dem aktuellsten Stand zu sein.

Und das ist auch gar nicht mein Anspruch.

Ich möchte dir zeigen, was mir im Blogalltag hilft und wo ich für mich einen sinnvollen Einsatz von KI gefunden habe.