Instagram für Blogstarter
Instagram…. Ich gebe es zu – wir sind keine großen Freunde!
Zunächst hatte ich Instagram für mich ausgeklammert und mich eher widerwillig an dieses Medium herangetastet.
Für mich war Instagram immer DIE Foto-Plattform. Bilder vom Urlaub – von den Haustieren oder vom Abendessen. Was sollte ich denn damit?
Dann hat man mir zugeredet und mich belehrt, dass es sich gar nicht mehr wirklich nur um Fotos dreht, sondern gerade für Blogger und auch für Unternehmen hochinteressant ist.
Also habe ich mir ein Profil für meinen Elbwisch-Blog angelegt und mal vorsichtig getestet, wie die Community so reagiert, wenn ich Bilder poste. Denn noch immer sind die Bilder das, was die Menschen beim Scrollen anhalten lässt. In Sekundenschnelle wird entschieden: Was ist so ansprechend, dass ich kurz verweilen möchte?
Also lernte ich, mit meinen Bildern ein bisschen zu spielen. Was lässt die Menschen einen Moment anhalten? Wenn man das einmal herausgefunden hat, lässt sich damit gut auf den aktuellen Blogbeitrag hinweisen.
Man braucht etwas Geduld und wirklich ein bisschen Kreativität bei der Bilderauswahl. Du wirst schnell merken, was deine Follower und Nicht-Follower interessiert.
Achtung! Das macht leicht etwas süchtig. Anfangs habe ich stündlich geguckt, wie viele Insights es gegeben hat, und jedes Like habe ich buchstäblich gefeiert.
Trotzdem bleibe ich dabei: Diese endlose Scrollerei finde ich absolut fatal. Für mich ist sie ein echter Zeitfresser. Es gehört also ein bisschen Disziplin zu Instagram dazu.
Was ist Instagram eigentlich?
Instagram gibt es seit 2010. Es ist ein soziales Netzwerk, das ursprünglich vor allem zum Teilen von Fotos und Videos gedacht war. Instagram gehört zu Meta Platforms.
Wie kann man sich bei Instagram anmelden?
Bei Instagram anmelden: Neuen Account erstellen
Um Instagram nutzen zu können, musst du dich bei der Social-Media-Plattform registrieren und anmelden. Das geht am einfachsten über die App.
- Lade zunächst die Instagram-App herunter, die es für iOS und Android gibt. Öffne sie danach.
- Du wirst aufgefordert, die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Meta zu bestätigen.
- Du kannst dich nun anmelden oder ein neues Konto erstellen. Klicke auf die entsprechende Schaltfläche, um mit der Kontoerstellung zu beginnen.
- Jetzt kannst du entweder deine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zur Registrierung eingeben. Bestätige danach deine Eingabe. Es wird ein Bestätigungscode an die Nummer oder E-Mail-Adresse gesendet, den du in der App eingibst.
- Gib die erforderlichen Daten ein und lege ein sicheres Passwort fest. Danach ist die Registrierung abgeschlossen.
Die Bezeichnungen und einzelnen Schritte können sich bei Instagram immer mal wieder ändern. Die folgenden Punkte entsprechen dem Stand, den ich bei meiner eigenen Einrichtung gesehen habe.
Profil bei Instagram einrichten
Nun bist du bei Instagram registriert und solltest dein Profil einrichten.
- Profilbild hochladen – nimm zum Beispiel das Logo deines Blogs oder ein anderes gut erkennbares Bild. Wenn du möchtest, kannst du natürlich auch ein Portraitfoto verwenden. Gerade bei einem persönlichen Blog kann das sinnvoll sein. Du musst aber kein Foto von dir verwenden.
- Name/Benutzername – möglichst passend zum Blog.
- Bio – in wenigen Worten sagen, worum es auf deinem Profil geht. Dafür hast du nur begrenzt Platz.
- Link zum Blog – damit Instagram tatsächlich Menschen zu deinem Blog führen kann.
- Eventuell professionelles Konto – wenn du Instagram gezielt für deinen Blog nutzen möchtest. Ich habe das bei mir eingerichtet.
- Öffentliches oder privates Profil – das spielt für deinen Blog eine große Rolle. Wenn du dein Profil privat hältst, können nur von dir bestätigte Follower deine Beiträge sehen. Du gibst möglichen neuen Followern damit auch nicht die Möglichkeit, erst einmal bei dir zu schauen, worum es auf deinem Profil geht. Wenn du deinen Blog auf Instagram bekannt machen möchtest, sollte dein Profil deshalb öffentlich sein.
Schau dich auch gerne in den Einstellungen um. Das brauchst du aber nicht zwingend, um mit Instagram loszulegen.
Was kann ich dort für meinen Blog machen?
Du kannst gezielt auf deinen Blog hinweisen – wenn du weißt, womit du das Interesse deiner Follower und Nicht-Follower weckst.
Probiere es mit deinen Bildern aus. Nimm unterschiedliche Motive und schau, was funktioniert.
Ein persönliches Beispiel: Ich habe für meinen Blog einen Beitrag über genähte Topflappen in Form von Schollen – also Fischen – geschrieben.
An Tag 1 habe ich ein Foto von den Schollen-Topflappen auf der Schneidematte auf Instagram gepostet.
An Tag 2 habe ich die Topflappen „Schollies“ genannt und sie lässig neben einen offenen Topf mit kochenden Eiern gelegt.
Das Foto hat auf Instagram wirklich viele Reaktionen bekommen.
Für mich funktionieren Alltagssituationen sehr gut – und natürlich meine Hunde.
Dass die Hunde gut funktionieren, liegt allerdings auch an meinen Followern: Bei mir sind sehr viele Hundebesitzer dabei.
Wie erreiche ich andere Follower?
Was mache ich nun, wenn ich andere Menschen erreichen möchte?
Schau dir an, welche Menschen zu deiner Zielgruppe gehören. Was interessiert sie?
Bei meinem Näh-/DIY-Blog ist das nicht so schwierig. Meine Menschen nähen und werkeln gerne.
Also lese und kommentiere ich bei anderen Instagram-Usern und folge Accounts, die ich interessant finde und die möglichst auch zu meinem Blogthema passen. Möglicherweise folgt der Account mir dann auch.
Auch hier ist wirklich Geduld gefragt.
Probiere also deine Bilder aus. Folge Accounts, die dich interessieren und möglichst auch zu deinem Blogthema passen. Und sei selbst aktiv: Hinterlasse Kommentare, wenn du zu einem Beitrag etwas zu sagen hast.
Worauf sollte ich achten?
Bei allem, was du auf Instagram machst: Dosiere es für dich.
Instagram kann schnell ein bisschen abhängig machen. Man kontrolliert und guckt viel zu viel auf der Plattform – und vergisst möglicherweise, dass man doch eigentlich noch einen Blogbeitrag schreiben wollte. 😉
Ich habe für mich deshalb gelernt, dass Instagram zwar ein Werkzeug für meinen Blog sein kann, aber nicht mein Zeitvertreib werden soll.
Ein persönlicher Hinweis
Eine Erfahrung möchte ich dir an dieser Stelle noch mitgeben: Bei der Einrichtung meines Instagram-Profils habe ich die Frage nach dem Geschlecht ganz selbstverständlich beantwortet. Das war für mich überhaupt kein Problem.
Was ich allerdings nicht erwartet hatte: Danach hatte ich plötzlich jede Menge unerwünschter Kontakte und Nachrichten von sogenannten Scammern. Ich habe sie nach und nach alle gelöscht – aber es waren erstaunlich viele.
Ob das nun tatsächlich mit dieser Angabe zusammenhing oder ob andere Faktoren eine Rolle gespielt haben, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich möchte dir deshalb auch nicht sagen: „Gib dein Geschlecht nicht an, dann passiert dir das nicht.“
Aber ich würde dir empfehlen, bei Instagram ein bisschen genauer hinzuschauen, wer dir folgt, wer dir Nachrichten schickt und mit wem du tatsächlich Kontakt haben möchtest. Nicht jeder neue Follower ist automatisch jemand, der sich für deinen Blog interessiert.
Und wenn dir ein Account merkwürdig vorkommt: löschen, blockieren und weiter. Du musst dich mit solchen Leuten nicht beschäftigen.
Mein Tipp
Ausprobieren – folgen – kommentieren – Geduld haben.
Du musst nicht sofort herausfinden, was perfekt funktioniert. Teste unterschiedliche Bilder und Situationen und beobachte, worauf deine Follower und Nicht-Follower reagieren.
Und vor allem: Behalte die Zeit im Blick, die du auf Instagram verbringst.
Merksatz
Instagram darf deinem Blog helfen – aber es muss nicht deinen ganzen Tag auffressen.
Nächster Schritt
Jetzt haben wir uns zwei Social-Media-Plattformen angesehen, die sich relativ ähnlich sind.
Vielleicht interessiert dich, was du mit Pinterest für deinen Blog anstellen kannst und warum Pinterest doch ein bisschen anders funktioniert.
Dann geht es jetzt hier weiter:
Pinterest für Blogstarter