WordPress-Einstellungen verstehen

Ein paar Grundeinstellungen solltest du schon vor dem ersten Beitrag vornehmen.

Als ich das das erste Mal gesehen habe, dachte ich:
‚Ich will doch einfach nur schreiben – und jetzt das alles?‘
Ganz ohne administrative Einstellungen funktioniert der Blog allerdings nicht so, wie gewünscht. Was hier nicht erledigt oder zumindest angesehen wird, muss man später nacharbeiten.

Das sieht erst einmal viel aus, ist aber tatsächlich schnell erledigt. Gehen wir die einzelnen Unterpunkte des Menüpunkts Einstellungen Punkt für Punkt durch.

Einstellungen > Allgemein

Website-Titel: Der steht bei mir gerade auf „Dagmar“.
Du hast dir sicher schon überlegt, wie dein Blog heißen soll – das kommt hier hinein.

Untertitel: das steht bei mir noch der Standard, der bei dir auch stehen wird: Just another WordPress site. Das solltest du ändern. Schreib entweder eine kurze Beschreibung des Blogs oder lösche einfach nur den Standard raus. Das kannst du auch später noch eintragen, wenn dir etwas dazu eingefallen ist (oder du lässt es auch künftig frei).

Website-Icon: Das ist das kleine Zeichen, dass im Internet dann vor deiner Blogadresse erscheint. Achte nur auf die vorgegebene Größe.

WordPress-Adresse (URL) interner Link: Hier steht der Standardvorschlag von WordPress. Das solltest du so stehen lassen.

Website-Adresse (URL) Der Eintrag von oben wird hier wiederholt. Ich habe das nicht verändert. Wenn du zu diesem Punkt mehr Informationen möchtest, klick auf den Link in der Zeile unterhalb.

Administrator-E-Mail-Adresse: Da steht die Mailadresse, mit der du den Blog angemeldet hast. Das kannst du verändern, wenn du lieber eine andere Mailadresse da sehen möchtest, oder wenn du jemanden einsetzt, der den Blog bearbeiten soll. Dann gehört da seine/ihre Mailadresse dort hinein, damit er/sie informiert wird, wenn irgendetwas mit dem Blog nicht stimmt.

Mitgliedschaft: Standard nicht angehakt. Das würde ich auch so lassen (wenigstens vorerst). Das verringert auf jeden Fall, dass du deinen Blog sehr überwachen muss, denn du willst sicher nicht, dass sich jeder im Blog anmelden kann.

Standardrolle eines neuen Benutzers: Standard Abonnent. Ich habe das so gelassen. Wenn ich jemandem eine andere Rolle zuweisen wollen würde, wäre mein Menüpunkt dafür direkt beim Menüpunkt Benutzer, da kann ich gezielter einstellen.

Sprache der Website: Wähle die Sprache für deinen Blog

Zeitzone: Wähle deine Zeitzone aus. Bei mir stelle ich Berlin ein.

Datumsformat: Wähle dein Datumsformat. Hier gefällt mir die Standardeinstellung nicht und ich ändere auf mein Wunschformat ab.

Zeitformat: Auch hier ändere ich auf das Zeitformat, das für mich vertraut ist.

Erster Wochentag: Das ist für mich Montag – da lasse ich also die Standardeinstellung.

Nicht vergessen die Änderungen zu speichern.

Das war schon der umfangreichste Menüpunkt, auf den du einen Blick haben solltest.

Einstellungen > Schreiben

Hier habe ich für den Anfang nichts verändert. Da du am Anfang noch keine Kategorien hast und sicherlich nicht gleich deine Beiträge per E-Mail veröffentlichen möchtest, darfst du diesen Punkt getrost überspringen.

Einstellungen > Lesen

Auch hier würde ich für den Anfang nichts ändern. Hier musst du sicher etwas einstellen, wenn du mehr Beiträge hast und du eine Landingpage verankern möchtest.
Was du hier prüfen solltest – wichtig! Prüfe ob in Sichtbarkeit für Suchmaschinen KEIN Haken gesetzt ist, denn du willst ja gefunden werden. Wenn du den Haken entfernen musstest, dann vergiss hier nicht die Änderungen zu speichern.

Einstellungen > Diskussion

Für den Anfang kannst du hier alles im Standard belassen. Kommentareinstellungen werden wichtiger, wenn man Kommentare bekommt – da sind wir noch nicht.

Einstellungen > Medien

Auch hier habe ich die Standard-Einstellungen gelassen, wie sie sind. In diesen Bereich gehe ich erst, wenn Bilder ungewöhnlich groß oder ungewöhnlich klein angezeigt werden. Für den Moment also noch nicht relevant.

Einstellungen > Permalink

Ich habe das so gelassen – viele stellen das später noch um, aber für den Anfang passt das.

Die Standardeinstellungen sorgen dafür, dass nach deinem Blognamen die Kategorie und der Beitragstitel stehen. Wenn dir der Begriff Permalink nicht geläufig ist, schau mal in meine Erklärung (einfach auf das rote Permalink klicken).

Einstellungen > Datenschutz

Diesen Text solltest du dir durchlesen und solltest dich zeitnah darum kümmern. Das kannst du entweder von WordPress oder von einer Plattform erstellen lassen.

Das war erst einmal alles zum Thema Einstellungen.

Als Nächstes gucken wir uns die restlichen Menüpunkte im Dashboard an.
Nur keine Scheu, das geht auch recht schnell, denn wir sind ganz am Anfang und für erste Beiträge muss man da nicht wirklich viel eintragen, vorbereiten und verstehen. Ich bin nur ein großer Fan davon, zu wissen womit ich es zu tun habe. Das möchte ich dir gerne weitergeben.

Alle Schritte zu meiner WordPress-Serie findest du hier – falls du nochmal zurückspringen möchtest.

💡 Mein Tipp

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📌 Merksatz

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➡️ Nächster Schritt

KI für den Blogalltag?

Wenn wir von KI sprechen, dann verallgemeinern wir diesen Begriff sehr stark. KI – also künstliche Intelligenz – begegnet uns im persönlichen Alltag inzwischen an vielen Stellen, oft ziemlich unbemerkt. Vielleicht hast du einen Saugroboter oder eine Alexa, vielleicht nutzt du eine App zum Kalorienzählen … je nach Gerät oder Anwendung können dort KI-Verfahren zum Einsatz kommen. Die Aufzählung ließe sich übrigens beliebig erweitern.

Bleiben wir bei unserem Blogalltag.

Wenn wir hier von KI reden, meinen wir in den meisten Fällen LLMs, sogenannte Large Language Models, mit denen wir chatten oder uns kleine hilfreiche Assistenten für wiederkehrende Aufgaben bauen können.

Die gängigen LLMs, die mir gerade einfallen: ChatGPT, Claude, Copilot, Gemini. Nur um einen Eindruck zu haben, worüber wir hier reden wollen.

Ich möchte mich in diesem Beitrag nur um die LLMs kümmern, denn sie liefern, so meine Meinung, den meisten Nutzen in unserem Blogalltag, ohne dass wir uns sehr eingehend mit der Materie befassen müssen.

Dieser Beitrag hier zum Beispiel ist eine Idee von mir, er ist von mir geschrieben und wird am Ende meiner Kladde einmal bei ChatGPT vorgestellt – mit der Bitte, die Lesbarkeit zu überprüfen und eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung durchzuführen. Ebenfalls lasse ich prüfen, ob es inhaltliche Fehler gibt.

ChatGPT ist hier schließlich sowas von vom Fach. ;o)

Aber der Reihe nach:

Was kann ein LLM mir als Blogger bieten – und wovon sollte ich lieber Abstand nehmen?

Ein LLM kann dir von A bis Z einen Beitrag schreiben und die Schlagwörter liefern, ebenso wie die Metabeschreibung.

Ich habe das für einige Beiträge gemacht und dann festgestellt, dass mir diese Beiträge gar nicht so richtig am Herzen lagen und ihnen ein bisschen von meinem Herzblut fehlte.

Dann habe ich wieder das Zepter in die Hand genommen und schreibe die Beiträge so vor, wie es mir aus den Fingern fließt.

Dadurch, dass ich schon relativ lange mit dem LLM im Chat bin, kennt es meine Schreibweise schon recht genau und bringt meine Beiträge wirklich nur noch in Form.

Recherche mit KI

Ganz ehrlich – ich nutze ChatGPT wirklich sehr gerne, wenn ich zu Themen Fragen habe, zu denen ich Informationen im Internet finden kann. Wenn ChatGPT auf aktuelle Webquellen zugreifen kann, kann es mir dabei helfen, Informationen zu recherchieren und einzuordnen.

Bitte hier nicht blind alles glauben, was dir unwahrscheinlich erscheint. Auch eine KI kann nicht alles wissen und bietet dir möglicherweise Antworten an, die nicht korrekt sind. Ein Sprachmodell kann sogar sehr überzeugend klingende, aber falsche Informationen liefern. Man nennt so etwas Halluzination.

Deshalb gilt für mich: Wenn mir etwas wichtig oder merkwürdig vorkommt, schaue ich lieber noch einmal nach.

Wenn es im Blog technisch klemmt

Ein weiterer Punkt, bei dem ich ChatGPT wirklich richtig schätze: Wenn ich technisch im Blog auf Probleme stoße.

Ein Beitrag wird nicht richtig angezeigt oder ein Beitragsbild ist zu groß.

Ich beschreibe mein Problem und erhalte Lösungsansätze, die dann Schritt für Schritt abgearbeitet werden können.

Gerade wenn man nicht genau weiß, wonach man eigentlich suchen soll, kann das eine große Hilfe sein.

ChatGPT als Ideengeber

Wenn ich so gar nicht weiß, wie ich einen Beitrag angehen soll, oder wenn ich die Struktur des Blogs überprüft haben möchte, dann ist für mich ChatGPT mein Ideengeber, wenn mir gerade keine menschliche Stimme zur Verfügung steht.

Dabei geht es für mich nicht darum, mir die Arbeit komplett abnehmen zu lassen. Manchmal brauche ich einfach jemanden, der mitdenkt, Fragen stellt oder eine Idee einmal von einer anderen Seite betrachtet.

Einfach ausprobieren

Ich kann dir nur raten: Probiere es aus.

Wenn du ganz neu bist im Umgang mit ChatGPT und Co., dann wirst du dir erst einmal das Prompten angewöhnen müssen. Ein Prompt ist die Frage, die du deinem KI-Modell stellst. Ähnlich wie eine Google-Suchanfrage. Beste Ergebnisse erhältst du, wenn du sehr detailliert bist.

Beschreibe möglichst genau, wer du bist, was dein Blog aussagen soll und was deine Frage ist. Wenn du mit der Antwort noch nichts anfangen kannst, frag weiter.

Es lohnt sich, finde ich, dranzubleiben. Mir hat es schon sehr geholfen und Stunden eingespart, die ich für mich nutzen konnte.

Und was ist mit dem Rest der KI?

Zum Schluss: Ein LLM ist nicht das Ende der Möglichkeiten, die dir KI in deinem Blogalltag bieten kann. Es ist eher der Anfang.

Wenn du dich mehr mit dem Thema auseinandersetzen möchtest, dann solltest du dich mit aktuellen Tutorials und Informationen beschäftigen. Die Entwicklung von KI ist so schnell, dass mein kleiner Blog es nicht schaffen wird, hier immer auf dem aktuellsten Stand zu sein.

Und das ist auch gar nicht mein Anspruch.

Ich möchte dir zeigen, was mir im Blogalltag hilft und wo ich für mich einen sinnvollen Einsatz von KI gefunden habe.