WordPress-Menü einfach erklärt

WordPress-Menü einfach erklärt: Navigation erstellen und verstehen

Wer mit WordPress beginnt, stößt früher oder später auf den Menübereich.

Da tauchen dann Fragen auf.

  • Was ist eigentlich ein Menü?
  • Warum erscheint meine Seite nicht oben?
  • Wie bekomme ich die Navigation richtig sortiert?
  • Was ist der Unterschied zwischen Menü und Seiten?

Die gute Nachricht:
Das WordPress-Menü ist einfacher, als es zuerst aussieht.

In diesem Artikel erkläre ich dir Schritt für Schritt:

  • was ein Menü überhaupt ist,
  • wie Navigationen funktionieren
  • und wie du deine Webseite übersichtlich gestaltest.

Was ist ein Menü in WordPress?

Das Menü ist die Navigation deiner Webseite.

Besucher nutzen es, um sich auf deiner Webseite zurechtzufinden.

Meistens befindet sich das Menü:

  • oben auf der Webseite,
  • manchmal seitlich
  • oder zusätzlich unten im Footer.

Typische Menüpunkte sind:

  • Startseite
  • Über mich
  • Blog
  • Kontakt
  • Leistungen

Das Menü hilft Besuchern dabei, schnell die wichtigsten Inhalte zu finden.


Warum das Menü so wichtig ist

Eine gute Navigation macht Webseiten deutlich angenehmer.

Besucher sollen nicht lange suchen müssen.

Gerade für:

  • Einsteiger,
  • ältere Besucher
  • oder weniger technikaffine Menschen

ist eine klare Menüführung besonders wichtig.


Seiten und Menü – Das wird oft verwechselt

Wenn du jetzt glaubst:

„Wenn ich eine Seite erstelle, erscheint sie automatisch im Menü.“

Das ist nicht immer so.

Denn:
Eine Seite und ein Menü sind zwei unterschiedliche Dinge.


Einfach erklärt:

Seiten

sind Inhalte.

Menüs

sind die Verlinkungen zu diesen Inhalten.

Das Menü entscheidet also:
Welche Seiten sichtbar angezeigt werden.


Wo findet man das Menü in WordPress?

Je nach Theme kann der Bereich leicht unterschiedlich aussehen.

Meistens findest du ihn unter:

Design → Menüs

Bei neueren WordPress-Versionen oder Themes kann es auch heißen:

  • Navigation
  • Editor
  • Website-Editor

Mit Divi arbeitest du meistens weiterhin klassisch über:

Design → Menüs


Wie erstellt man ein Menü?

Das Grundprinzip ist einfach.


Schritt 1: Menü anlegen

Zuerst gibst du deinem Menü einen Namen.

Zum Beispiel:

  • Hauptmenü
  • Navigation
  • Kopfmenü

Dieser Name dient nur zur internen Orientierung.


Schritt 2: Seiten hinzufügen

Danach wählst du aus:
Welche Seiten im Menü erscheinen sollen.

Zum Beispiel:

  • Startseite
  • Über mich
  • Kontakt

Mit einem Klick werden sie dem Menü hinzugefügt.


Schritt 3: Reihenfolge festlegen

Jetzt kannst du die Menüpunkte einfach mit der Maus verschieben.

So bestimmst du:
Welche Reihenfolge Besucher sehen.


Untermenüs einfach erklärt

WordPress erlaubt auch sogenannte Untermenüs.

Das bedeutet:
Ein Menüpunkt kann weitere Unterpunkte enthalten.


Beispiel:

Reisen

  • Italien
  • Deutschland
  • Spanien

Hier ist „Reisen“ der Hauptpunkt und die Länder sind Unterpunkte.


Warum Untermenüs hilfreich sind

Untermenüs sorgen für Ordnung, wenn viele Inhalte vorhanden sind.

Aber:
Zu viele Unterpunkte verwirren Besucher schnell.

Gerade für Einsteiger gilt:

Lieber einfach und übersichtlich bleiben.


Welche Inhalte gehören ins Menü?

Viele Anfänger packen zu viele Punkte in die Navigation.

Das macht Webseiten schnell unruhig.


Gut geeignet sind:

✅ Startseite
✅ Über mich
✅ Blog
✅ Kontakt
✅ Leistungen oder Angebote


Eher ungeeignet:

❌ zu viele einzelne Beiträge
❌ jede Kleinigkeit
❌ komplizierte Untermenüs


Wie viele Menüpunkte sind sinnvoll?

Für kleine Webseiten reichen oft:

  • 4 bis 6 Hauptmenüpunkte

Mehr braucht man am Anfang meistens nicht.

Eine klare Navigation wirkt:

  • freundlicher,
  • professioneller
  • und übersichtlicher.

Hier lauern Fallstricke:

Viele ändern ständig das Menü:

  • neue Punkte,
  • andere Reihenfolge,
  • zusätzliche Untermenüs.

Dadurch wird die Webseite oft unübersichtlich.

Besser:
Das Menü zuerst einfach halten.

Besucher möchten sich schnell orientieren können.


Mein Tipp für WordPress-Einsteiger

Frage dich immer:

„Was möchten Besucher am schnellsten finden?“

Genau diese Punkte gehören ins Menü.

Nicht mehr — aber auch nicht weniger.


Fazit: Eine gute Navigation macht WordPress einfacher

Das Menü ist der Wegweiser deiner Webseite.

Es hilft Besuchern:

  • Inhalte schnell zu finden
  • und sich gut zurechtzufinden.

Die wichtigste Regel lautet:

Einfach und übersichtlich schlägt kompliziert und überladen.

Wenn du dein Menü klar strukturierst, wirkt deine gesamte Webseite sofort professioneller und angenehmer.

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Alle Beiträge zu meiner WordPress-Serie findest du HIER.

 

💡 Mein Tipp

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📌 Merksatz

...

➡️ Nächster Schritt

KI für den Blogalltag?

Wenn wir von KI sprechen, dann verallgemeinern wir diesen Begriff sehr stark. KI – also künstliche Intelligenz – begegnet uns im persönlichen Alltag inzwischen an vielen Stellen, oft ziemlich unbemerkt. Vielleicht hast du einen Saugroboter oder eine Alexa, vielleicht nutzt du eine App zum Kalorienzählen … je nach Gerät oder Anwendung können dort KI-Verfahren zum Einsatz kommen. Die Aufzählung ließe sich übrigens beliebig erweitern.

Bleiben wir bei unserem Blogalltag.

Wenn wir hier von KI reden, meinen wir in den meisten Fällen LLMs, sogenannte Large Language Models, mit denen wir chatten oder uns kleine hilfreiche Assistenten für wiederkehrende Aufgaben bauen können.

Die gängigen LLMs, die mir gerade einfallen: ChatGPT, Claude, Copilot, Gemini. Nur um einen Eindruck zu haben, worüber wir hier reden wollen.

Ich möchte mich in diesem Beitrag nur um die LLMs kümmern, denn sie liefern, so meine Meinung, den meisten Nutzen in unserem Blogalltag, ohne dass wir uns sehr eingehend mit der Materie befassen müssen.

Dieser Beitrag hier zum Beispiel ist eine Idee von mir, er ist von mir geschrieben und wird am Ende meiner Kladde einmal bei ChatGPT vorgestellt – mit der Bitte, die Lesbarkeit zu überprüfen und eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung durchzuführen. Ebenfalls lasse ich prüfen, ob es inhaltliche Fehler gibt.

ChatGPT ist hier schließlich sowas von vom Fach. ;o)

Aber der Reihe nach:

Was kann ein LLM mir als Blogger bieten – und wovon sollte ich lieber Abstand nehmen?

Ein LLM kann dir von A bis Z einen Beitrag schreiben und die Schlagwörter liefern, ebenso wie die Metabeschreibung.

Ich habe das für einige Beiträge gemacht und dann festgestellt, dass mir diese Beiträge gar nicht so richtig am Herzen lagen und ihnen ein bisschen von meinem Herzblut fehlte.

Dann habe ich wieder das Zepter in die Hand genommen und schreibe die Beiträge so vor, wie es mir aus den Fingern fließt.

Dadurch, dass ich schon relativ lange mit dem LLM im Chat bin, kennt es meine Schreibweise schon recht genau und bringt meine Beiträge wirklich nur noch in Form.

Recherche mit KI

Ganz ehrlich – ich nutze ChatGPT wirklich sehr gerne, wenn ich zu Themen Fragen habe, zu denen ich Informationen im Internet finden kann. Wenn ChatGPT auf aktuelle Webquellen zugreifen kann, kann es mir dabei helfen, Informationen zu recherchieren und einzuordnen.

Bitte hier nicht blind alles glauben, was dir unwahrscheinlich erscheint. Auch eine KI kann nicht alles wissen und bietet dir möglicherweise Antworten an, die nicht korrekt sind. Ein Sprachmodell kann sogar sehr überzeugend klingende, aber falsche Informationen liefern. Man nennt so etwas Halluzination.

Deshalb gilt für mich: Wenn mir etwas wichtig oder merkwürdig vorkommt, schaue ich lieber noch einmal nach.

Wenn es im Blog technisch klemmt

Ein weiterer Punkt, bei dem ich ChatGPT wirklich richtig schätze: Wenn ich technisch im Blog auf Probleme stoße.

Ein Beitrag wird nicht richtig angezeigt oder ein Beitragsbild ist zu groß.

Ich beschreibe mein Problem und erhalte Lösungsansätze, die dann Schritt für Schritt abgearbeitet werden können.

Gerade wenn man nicht genau weiß, wonach man eigentlich suchen soll, kann das eine große Hilfe sein.

ChatGPT als Ideengeber

Wenn ich so gar nicht weiß, wie ich einen Beitrag angehen soll, oder wenn ich die Struktur des Blogs überprüft haben möchte, dann ist für mich ChatGPT mein Ideengeber, wenn mir gerade keine menschliche Stimme zur Verfügung steht.

Dabei geht es für mich nicht darum, mir die Arbeit komplett abnehmen zu lassen. Manchmal brauche ich einfach jemanden, der mitdenkt, Fragen stellt oder eine Idee einmal von einer anderen Seite betrachtet.

Einfach ausprobieren

Ich kann dir nur raten: Probiere es aus.

Wenn du ganz neu bist im Umgang mit ChatGPT und Co., dann wirst du dir erst einmal das Prompten angewöhnen müssen. Ein Prompt ist die Frage, die du deinem KI-Modell stellst. Ähnlich wie eine Google-Suchanfrage. Beste Ergebnisse erhältst du, wenn du sehr detailliert bist.

Beschreibe möglichst genau, wer du bist, was dein Blog aussagen soll und was deine Frage ist. Wenn du mit der Antwort noch nichts anfangen kannst, frag weiter.

Es lohnt sich, finde ich, dranzubleiben. Mir hat es schon sehr geholfen und Stunden eingespart, die ich für mich nutzen konnte.

Und was ist mit dem Rest der KI?

Zum Schluss: Ein LLM ist nicht das Ende der Möglichkeiten, die dir KI in deinem Blogalltag bieten kann. Es ist eher der Anfang.

Wenn du dich mehr mit dem Thema auseinandersetzen möchtest, dann solltest du dich mit aktuellen Tutorials und Informationen beschäftigen. Die Entwicklung von KI ist so schnell, dass mein kleiner Blog es nicht schaffen wird, hier immer auf dem aktuellsten Stand zu sein.

Und das ist auch gar nicht mein Anspruch.

Ich möchte dir zeigen, was mir im Blogalltag hilft und wo ich für mich einen sinnvollen Einsatz von KI gefunden habe.