Facebook für Blogstarter

Als ich mich notgedrungen mit dem Thema Social Media für meinen Blog auseinandergesetzt habe, wollte ich eigentlich nicht so gerne mein persönliches Profil nutzen.

Das hat mich bei Facebook ziemlich lange davon abgehalten, meinen Blog über Facebook bekannter zu machen.

Ein persönliches Profil hatte ich schon lange – man kann also sagen: Ich war schon auf Facebook.

Mein persönliches Profil war mir aber irgendwie zu privat. Das wollte ich doch gerne ein bisschen steuern können.

Und dann stellte ich fest: Genau dafür bietet Facebook eine gute Möglichkeit an.

Was ist Facebook?

Facebook ist ein soziales Netzwerk. Menschen können sich dort mit anderen verbinden, Beiträge veröffentlichen, Bilder und Videos teilen, Gruppen beitreten und mit anderen Nutzern oder Seiten in Kontakt treten.

Facebook gibt es bereits seit 2004 und gehört heute zum Unternehmen Meta. Zum Meta-Konzern gehören unter anderem auch Instagram und WhatsApp.

Für dich als Blogstarter ist vor allem eines interessant:

Du kannst neben deinem persönlichen Profil eine eigene Facebook-Seite für deinen Blog anlegen.

Und genau darum geht es hier.

Wie funktioniert die Anmeldung bei Facebook?

Du hast noch kein eigenes Facebook-Profil?

Wenn du Facebook bisher noch gar nicht nutzt, brauchst du zunächst ein persönliches Facebook-Konto.

Rufe Facebook im Browser auf und gehe auf „Neues Konto erstellen“.

Für die Registrierung werden unter anderem dein Name, dein Geburtsdatum und eine E-Mail-Adresse oder Mobilfunknummer abgefragt. Außerdem legst du ein Passwort fest.

Nach der Registrierung musst du dein Konto noch bestätigen.

Damit hast du zunächst ein persönliches Facebook-Profil.

Und wenn du deinen Blog separat auf Facebook präsentieren möchtest, kannst du anschließend eine eigene Seite dafür erstellen.

Du hast schon ein persönliches Konto?

Dann brauchst du kein zweites persönliches Facebook-Konto für deinen Blog.

Du kannst über dein bestehendes Profil eine öffentliche Seite für deinen Blog erstellen.

Genau das habe ich bisher übersehen. 😉

Eine eigene Facebook-Seite für deinen Blog

Ich habe das Ganze für meinen Blog Elbwisch ausprobiert.

Rufe dein persönliches Facebook-Profil auf.

Unterhalb deines Namens findest du verschiedene Menüpunkte. Unter „Mehr anzeigen“ findest du auch den Bereich „Seiten“.

Dort gehst du auf „+ Seite erstellen“.

Facebook bietet dir anschließend verschiedene Möglichkeiten an. Wähle „Öffentliche Seite“ und folge den weiteren Schritten.

Hinweis: Facebook verändert Menüs und Bezeichnungen gelegentlich. Die folgenden Schritte entsprechen dem Stand, den ich bei meiner eigenen Einrichtung gesehen habe.

Nun kannst du deine Seite einrichten.

Name:
Am besten verwendest du den Namen deines Blogs.

Kategorie:
Wähle eine Kategorie, die zu deinem Blog passt. Bei meinem Blog habe ich „Persönlicher Blog“ gewählt.

Bio:
Hier kannst du deinen Blog kurz beschreiben. Das Feld ist optional – ich würde es auf jeden Fall nutzen.

Danach gehst du auf „Seite erstellen“.

Und jetzt geht es eigentlich erst richtig los: Jetzt kannst du deine neue Seite personalisieren.

Was sollte ich am Anfang beachten?

Ein paar Dinge würde ich bei der Einrichtung gleich ordentlich machen:

  • Verwende möglichst überall den gleichen Namen bzw. eine gut erkennbare Variante davon.
  • Hinterlege ein Profilbild, an dem man deinen Blog wiedererkennt.
  • Verwende ein passendes Titelbild.
  • Schreibe eine kurze Beschreibung, damit Besucher wissen, worum es auf deiner Seite geht.
  • Füge die Adresse deines Blogs ein.
  • Überlege dir, welche Inhalte du dort veröffentlichen möchtest.

Das ist einmalig investierte Zeit. Danach kannst du dich um die eigentlichen Beiträge kümmern.

Und vor allem: Du musst nicht ständig etwas posten.

Wenn du nur dann etwas veröffentlichst, wenn es auf deinem Blog etwas Neues gibt, ist das für den Anfang völlig in Ordnung.

Wie kann ich meinen Blog auf Facebook nutzen?

Wenn du deinem Blog auf Facebook eine eigene Seite anlegst, kannst du dort deine Bilder, dein Logo und dein Profilbild hinterlegen – also eigentlich deine eigene kleine Facebook-Heimat für den Blog einrichten.

Erstellst du einen neuen Blogbeitrag, kannst du dazu einen Beitrag auf deiner Facebook-Seite veröffentlichen.

Darin kannst du zum Beispiel kurz erzählen, worum es in deinem neuen Blogbeitrag geht, ein passendes Bild verwenden und auf den vollständigen Beitrag auf deinem Blog verlinken.

Du musst also nicht jedes Mal den kompletten Blogbeitrag noch einmal auf Facebook veröffentlichen.

Und jetzt kommt für mich der entscheidende Punkt:

Du kannst mit deinem privaten Profil den Beitrag deiner Facebook-Seite liken und, wenn du möchtest, auch teilen.

Dann bekommen auch deine persönlichen Facebook-Freunde etwas davon mit.

Wenn du das nicht möchtest, teilst du den Beitrag eben nicht.

Mit deiner neuen Seite kannst du also eine eigene Community rund um deinen Blog aufbauen, ohne deinen bisherigen „Freunden“ den Blog zwangsläufig aufzudrücken.

Du kannst bewusst in diese Richtung weisen, ohne aufdringlich zu sein.

Und genau das war für mich ganz besonders wichtig. 

Mein Tipp

Mach es dir am Anfang nicht unnötig kompliziert.

Du musst nicht jeden Tag auf Facebook aktiv sein und du musst auch nicht versuchen, mit jedem Beitrag möglichst viele Menschen zu erreichen.

Wenn du einen neuen Blogartikel veröffentlichst, kannst du ihn auch auf Facebook ankündigen.

Mehr musst du zunächst gar nicht machen.

Merksatz

Facebook kann Menschen zu deinem Blog führen – und dafür musst du nicht den ganzen Tag auf Facebook verbringen.

Nächster Schritt

Wenn deine Facebook-Seite eingerichtet ist, kannst du deinen ersten Blogbeitrag dort teilen.

Und wenn du wissen möchtest, wie das Ganze bei Instagram funktioniert, geht es hier weiter:

Instagram für Blogstarter