Ordnung für den Blog
Bei allem Willen, es nicht so kompliziert zu machen, beschleicht mich ein ungutes Gefühl, wenn irgendwann alle Beiträge weg wären. Aus welchem Grund auch immer.
Ja – natürlich habe ich ein Backup, also eine Datensicherung. Da leistet mir das Plugin Updraft sehr gute Dienste.
Aber was ist, wenn das alles nicht funktionieren sollte? Wenn ich mich vielleicht einmal so in meinen Beiträgen verklickt habe, dass ganze Texte einfach weg sind? Oder die Bilder aus irgendwelchen Gründen nicht mehr laden?
Das mag alles etwas schwarzgemalt aussehen. Ich kann nur sagen, dass mir mein Ordnungssystem schon so einiges an Zeit gespart hat. Es ist einfach ein gutes Gefühl, immer zu wissen, wie ich ganz schnell an meine Texte und meine Bilder komme.
Genau wie in Canva Ordnung eine gute Sache ist, ist sie das in deinem eigenen Blog-Kosmos noch viel mehr.
Ich nutze dafür kein Fancy-Extraprogramm. Kann man machen – aber ich habe mich entschieden, dass das Ganze auch mit Windows-Bordmitteln super zu lösen ist. Nichts extra lernen müssen, einfach mit dem bewährten System arbeiten und den Überblick behalten.
So habe ich es für mich gelöst
Ich habe ein Verzeichnis pro Blog angelegt. Darunter liegen Unterverzeichnisse – du weißt schon, die kleinen Ordner, die man anlegen kann.
Zunächst hielt ich es für eine gute Idee, bei der Dateinamenbezeichnung das Datum voranzustellen und dann den Beitrag. Das habe ich aufgegeben.
Meine Einteilung hängt sich ganz stark an das Menü im Blog. So weiß ich immer, welche Seite und welcher Beitrag wohin gehören.
Beispiel für den Startblog:
Hauptverzeichnis: DJ-Blog
→ Unterverzeichnis: Social-Media-Serie
→ Unterverzeichnisse: Beiträge, Seiten, Bilder
→ darunter sortiere ich die Beiträge, Seiten und Bilder ein.
Fertig!
Mehr brauche ich für mich nicht.
Das ist jetzt nur das Beispiel für die Social-Media-Serie. So sieht mein Verzeichnis im Windows-Explorer aus:

Hier gehört eine gute Portion Konsequenz dazu. Denn neben Beiträgen schreiben, Bilder in Canva erstellen und Social-Media-Werbung machen, gibt es eben auch noch den administrativen Part.
Das weiß ich – das geht mir auch so. Ich bin eine ganze Weile meiner eigenen Ordnung hinterhergehinkt.
Was mache ich jetzt anders?
Ich habe mir einen festen Administrationstag eingeplant. Bei mir ist das alle zwei Wochen ein Sonntagabend. Das reicht mittlerweile.
Anfangs brauchte ich eine ganze Weile, um die Ordnung erst einmal herzustellen. Plane das direkt in deinem kleinen Redaktionsplan mit ein – mir hilft das sehr.
Es ist übrigens ein sehr gutes Gefühl, wenn man weiß: Alle Beiträge, Seiten und Bilder sind gesichert. Sollte ein technisches Problem meinen Blog zerschießen, ist das ärgerlich, aber ich stehe nicht vor schier unlösbaren Problemen.
Mein Tipp
Denk auch bei deinen Verzeichnissen daran, dass du sie hin und wieder auf einer externen Festplatte sicherst.
Dann hast du nicht nur Ordnung, sondern auch noch eine zusätzliche Sicherung deiner Arbeitsmaterialien.