Der kleine Redaktionsplan
Warum sollte man denn für einen kleinen Blog einen Redaktionsplan schreiben? Zeitverschwendung! Oder??
Ich kann dir sagen, was passiert, wenn ICH mir keinen Plan schreibe … sagen wir mal: nicht nichts – nur eben knapp vor nichts. 😄
Ich schreibe zwar in meinen Blogs meine Beiträge und Seiten, aber alles das, worüber ich in dieser Social-Media-Serie schreibe, bleibt schlicht auf der Strecke, wenn ich es nicht ein bisschen plane.
Das heißt natürlich nicht, dass es jedem Menschen so gehen muss. Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Und mal ganz nebenbei: Wer hakt nicht gerne erledigte To-dos ab?
Von der Hand ins Hirn
Für mich gilt an erster Stelle: Von der Hand ins Hirn!
Ich schreibe meine Ideen für Blogbeiträge und einen groben Redaktionsplan in ein Notizbuch. Für dieses Jahr habe ich ein Notizbuch mit festen Seiten. Das hat sich als eher ungünstig herausgestellt.
Im nächsten Jahr wird dieses Buch deshalb von einem hübschen Ringbuch abgelöst. Darin lassen sich die Seiten sortieren und bei Bedarf umheften. So kann ich meine Ideen, Informationen und Redaktionspläne ordentlich ablegen und weiß immer, wo ich etwas wiederfinde.
Natürlich kann man einen Redaktionsplan auch komplett analog führen. Für mich hat die digitale Variante allerdings einen entscheidenden Vorteil: Ich kann sie besser auswerten, filtern, speichern und kopieren.
Mein Redaktionsplan
Dafür brauche ich kein supertolles Fancy-Tool. Für mich reicht eine ganz normale Excel-Tabelle.
In der ersten Spalte stehen meine Blogbeiträge – sie sind die Basis für alles, was ich anschließend machen möchte.
Dann kommt das Datum, also das Erscheinungsdatum des Blogbeitrags.
Danach folgen:
- Facebook-To-do
- F-Datum
- Instagram-To-do
- I-Datum
- Pinterest-To-do
- P-Datum
Das reicht mir für meinen kleinen Redaktionsplan.
In dieser Übersicht sehe ich also, wann ich welchen Beitrag veröffentlicht und wann ich ihn auf den einzelnen Social-Media-Plattformen beworben habe.
Und natürlich kannst du einen Blogbeitrag auch mehrfach auf Social Media aufgreifen. Dann fügst du einfach eine weitere Zeile für den gleichen Beitrag ein oder erweiterst deine Tabelle entsprechend.
Mehr brauche ich im Moment nicht. Der Plan soll mir schließlich Arbeit abnehmen und nicht selbst zum neuen Projekt werden.
Ein bisschen Disziplin gehört dazu
Wenn du für deine Disziplin Push-Nachrichten benötigst, kannst du dir zusätzlich einen Kalendertermin setzen. Vielleicht brauchst du das aber auch nur in den ersten Wochen, bis du dir angewöhnt hast, regelmäßig in deinen Redaktionsplan zu schauen.
Für mich funktioniert es am besten, wenn ich einen Monat grob vorplane und dann jeweils für eine Woche die Social-Media-Beiträge vorbereite und abspeichere.
Dazu nutze ich mein Blog-Ordnungssystem. Das klingt komplizierter, als es ist – schau einfach mal in den Beitrag zum Ordnungssystem unter Tools.
Mein Tipp
Mach deinen Redaktionsplan so einfach, dass du ihn auch tatsächlich benutzt.
Du musst nicht jede Kleinigkeit für die nächsten sechs Monate planen. Ein grober Überblick reicht völlig. Und wenn du nach ein paar Wochen feststellst, dass dir eine Spalte fehlt oder eine andere völlig überflüssig ist, dann ändere deinen Plan einfach.
Der Redaktionsplan soll dir das Bloggen erleichtern – nicht noch eine zusätzliche Aufgabe bescheren.
Merksatz
Ein Redaktionsplan soll dir den Kopf freihalten – nicht einen neuen machen. 😉
Das war's mit Social Media
Mit diesem Beitrag geht meine kleine Social-Media-Serie zu Ende.
Schau einmal, was du in dieser kleinen Reihe alles erfahren hast:
Du hast dir Facebook, Instagram, Pinterest, Twitch und YouTube angesehen und außerdem einen kleinen Redaktionsplan kennengelernt.
Du möchtest noch einmal zurückspringen oder etwas nachlesen?
Das kannst du hier ganz unkompliziert machen.