Canva für Blogstarter

Dein Blog steht – jetzt fehlen noch die passenden Grafiken.

Du möchtest Beitragsbilder erstellen, deine Lieblingsfarben und Schriftarten verwenden oder vielleicht sogar ein eigenes Logo gestalten? Dann bist du hier genau richtig.

Mir ging es ganz genauso. Meine Wunschliste war lang. Ich dachte, ich bräuchte Bildbearbeitung, ein Programm für Logos und noch einige andere Werkzeuge.

Dann habe ich Canva entdeckt.

Allerdings war die erste Euphorie leicht gedämpft, als ich Canva das erste Mal öffnete.

Ich möchte dir eine Abkürzung anbieten. In dieser kleinen Serie zeige ich dir genau die Schritte, die mir den Einstieg in Canva leicht gemacht haben – ohne unnötigen Ballast.

Du musst nicht alles lesen.

Die Beiträge dieser Serie bauen zwar aufeinander auf, stehen aber auch für sich allein. Du kannst die Serie von Anfang bis Ende durchgehen – oder dir einfach die Themen herauspicken, die du gerade brauchst.

Nimm dir, was du gerade brauchst. Und wenn später die nächste Frage auftaucht, weißt du, wo du nachschauen kannst.

Du musst nicht alle Funktionen von Canva kennen.

Du musst nur die kennen, die dir bei deinem Start wirklich weiterhelfen.

Beitragsbild_Canva-Serie

Warum ich Canva nutze

Für wen lohnt sich Canva und was ist das überhaupt?

Wofür setze ich Canva ein.
Kostenlos oder Pro-Version?

Beitragsbild_wo_finde_ich_was_in_Canva

Wo finde ich was in Canva

Einmal den ersten Rundumblick in Canva.

Wir schauen uns die Startseite an und ich erkläre das Haupt-Menü - wofür ist hier was?

Beitragsbild erste Grafik mit Canva erstellen

Erste Grafik erstellen

Am Beispiel eines Beitragsbildes für den Blog erstellen wir eine Grafik. Das kannst du auch.

Das richtige Format auswählen. Vorlagen erstellen. Wann nehme ich eine leere Seite. Wo speichere ich das ab?

Beitragsbild für Ordnung in Canva

Ordnung in Canva

Damit du schnell alles findest schauen wir uns die Ordnungsmöglichkeit in Canva an.

Wir erstellen Ordner, benennen Grafiken um, legen Favoriten und Vorlagen an.

Beitragsbild_Canva_Branding

Branding mit Canva

Was ist Branding überhaupt und brauche ich Canva dafür?

Beitragsbild_Canva_Elemente_anpassen

Elemente nutzen und anpassen

Du lernst, wie du Elemente einfärbst, Hintergründe entfernst und einzelne Objekte miteinander kombinierst. So wirken deine Grafiken schnell professioneller.

Zu guter Letzt …

Dein Canva-Start ist geschafft

Du hast die Serie durchgearbeitet? Dann schau hier noch einmal, was du jetzt kannst und wo du später etwas nachschlagen kannst.

KI für den Blogalltag?

Wenn wir von KI sprechen, dann verallgemeinern wir diesen Begriff sehr stark. KI – also künstliche Intelligenz – begegnet uns im persönlichen Alltag inzwischen an vielen Stellen, oft ziemlich unbemerkt. Vielleicht hast du einen Saugroboter oder eine Alexa, vielleicht nutzt du eine App zum Kalorienzählen … je nach Gerät oder Anwendung können dort KI-Verfahren zum Einsatz kommen. Die Aufzählung ließe sich übrigens beliebig erweitern.

Bleiben wir bei unserem Blogalltag.

Wenn wir hier von KI reden, meinen wir in den meisten Fällen LLMs, sogenannte Large Language Models, mit denen wir chatten oder uns kleine hilfreiche Assistenten für wiederkehrende Aufgaben bauen können.

Die gängigen LLMs, die mir gerade einfallen: ChatGPT, Claude, Copilot, Gemini. Nur um einen Eindruck zu haben, worüber wir hier reden wollen.

Ich möchte mich in diesem Beitrag nur um die LLMs kümmern, denn sie liefern, so meine Meinung, den meisten Nutzen in unserem Blogalltag, ohne dass wir uns sehr eingehend mit der Materie befassen müssen.

Dieser Beitrag hier zum Beispiel ist eine Idee von mir, er ist von mir geschrieben und wird am Ende meiner Kladde einmal bei ChatGPT vorgestellt – mit der Bitte, die Lesbarkeit zu überprüfen und eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung durchzuführen. Ebenfalls lasse ich prüfen, ob es inhaltliche Fehler gibt.

ChatGPT ist hier schließlich sowas von vom Fach. ;o)

Aber der Reihe nach:

Was kann ein LLM mir als Blogger bieten – und wovon sollte ich lieber Abstand nehmen?

Ein LLM kann dir von A bis Z einen Beitrag schreiben und die Schlagwörter liefern, ebenso wie die Metabeschreibung.

Ich habe das für einige Beiträge gemacht und dann festgestellt, dass mir diese Beiträge gar nicht so richtig am Herzen lagen und ihnen ein bisschen von meinem Herzblut fehlte.

Dann habe ich wieder das Zepter in die Hand genommen und schreibe die Beiträge so vor, wie es mir aus den Fingern fließt.

Dadurch, dass ich schon relativ lange mit dem LLM im Chat bin, kennt es meine Schreibweise schon recht genau und bringt meine Beiträge wirklich nur noch in Form.

Recherche mit KI

Ganz ehrlich – ich nutze ChatGPT wirklich sehr gerne, wenn ich zu Themen Fragen habe, zu denen ich Informationen im Internet finden kann. Wenn ChatGPT auf aktuelle Webquellen zugreifen kann, kann es mir dabei helfen, Informationen zu recherchieren und einzuordnen.

Bitte hier nicht blind alles glauben, was dir unwahrscheinlich erscheint. Auch eine KI kann nicht alles wissen und bietet dir möglicherweise Antworten an, die nicht korrekt sind. Ein Sprachmodell kann sogar sehr überzeugend klingende, aber falsche Informationen liefern. Man nennt so etwas Halluzination.

Deshalb gilt für mich: Wenn mir etwas wichtig oder merkwürdig vorkommt, schaue ich lieber noch einmal nach.

Wenn es im Blog technisch klemmt

Ein weiterer Punkt, bei dem ich ChatGPT wirklich richtig schätze: Wenn ich technisch im Blog auf Probleme stoße.

Ein Beitrag wird nicht richtig angezeigt oder ein Beitragsbild ist zu groß.

Ich beschreibe mein Problem und erhalte Lösungsansätze, die dann Schritt für Schritt abgearbeitet werden können.

Gerade wenn man nicht genau weiß, wonach man eigentlich suchen soll, kann das eine große Hilfe sein.

ChatGPT als Ideengeber

Wenn ich so gar nicht weiß, wie ich einen Beitrag angehen soll, oder wenn ich die Struktur des Blogs überprüft haben möchte, dann ist für mich ChatGPT mein Ideengeber, wenn mir gerade keine menschliche Stimme zur Verfügung steht.

Dabei geht es für mich nicht darum, mir die Arbeit komplett abnehmen zu lassen. Manchmal brauche ich einfach jemanden, der mitdenkt, Fragen stellt oder eine Idee einmal von einer anderen Seite betrachtet.

Einfach ausprobieren

Ich kann dir nur raten: Probiere es aus.

Wenn du ganz neu bist im Umgang mit ChatGPT und Co., dann wirst du dir erst einmal das Prompten angewöhnen müssen. Ein Prompt ist die Frage, die du deinem KI-Modell stellst. Ähnlich wie eine Google-Suchanfrage. Beste Ergebnisse erhältst du, wenn du sehr detailliert bist.

Beschreibe möglichst genau, wer du bist, was dein Blog aussagen soll und was deine Frage ist. Wenn du mit der Antwort noch nichts anfangen kannst, frag weiter.

Es lohnt sich, finde ich, dranzubleiben. Mir hat es schon sehr geholfen und Stunden eingespart, die ich für mich nutzen konnte.

Und was ist mit dem Rest der KI?

Zum Schluss: Ein LLM ist nicht das Ende der Möglichkeiten, die dir KI in deinem Blogalltag bieten kann. Es ist eher der Anfang.

Wenn du dich mehr mit dem Thema auseinandersetzen möchtest, dann solltest du dich mit aktuellen Tutorials und Informationen beschäftigen. Die Entwicklung von KI ist so schnell, dass mein kleiner Blog es nicht schaffen wird, hier immer auf dem aktuellsten Stand zu sein.

Und das ist auch gar nicht mein Anspruch.

Ich möchte dir zeigen, was mir im Blogalltag hilft und wo ich für mich einen sinnvollen Einsatz von KI gefunden habe.