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Cayenne

Never Change Cayenne *23.04.2007

Hund Nummer 2

Nachdem Bruno nun so ganz und gar Herrchens Hund geworden war und Frauchens nur noch für das Nötigste (Fressnapf austeilen, spazieren gehen) gebraucht wurde, war mir dann doch klar – das reicht mir nicht! Ich will auch einen Hund und ich möchte mit diesem Hund im Team etwas arbeiten. Ganz klar – es sollte wieder ein Labrador sein. Nur dieses Mal wollte ich unbedingt einen Hund von einem anerkannten VDH-Züchter haben.

Eigentlich wollte ich einen Nachkommen von der zuckersüßen Felis haben. (guckt mal hier: http://www.ut-de-marschlannen.de/) aber das sollte noch ein Jahr länger dauern. Wo Geduld doch nicht so wirklich zu meinen Stärken gehört! Von Felis Frauchen bekam ich den Tipp mich hier zu erkundigen: http://www.never-change.de/

Ende 2006 unterhielten wir uns also über meinen Wunschhund. Eine gelbe Labradorhündin sollte es sein. Ja und das ist auch so gekommen:

Never change Cayenne, geboren am 23.04.2007 und damit fast genau 2 Jahre jünger als Bruno.

Never Change Cayenne

Noch so ein Herzensbrecher!

Am 23.04.07 erhielt ich die E-Mail: Soeben ist Deine Hündin geboren.

Es sollte sich später herausstellen, dass das nicht meine Hündin werden würde. Meine kleine Maus liess sich Zeit und plumpste als Letzte auf die Welt.

Als wir den Wurf besuchten, war es ganz anders als bei Bruno. Wir entschieden uns nicht sofort. Es brauchte noch eine ganze Weile und die Entscheidung kam letztlich von Cayenne selber.

Die Kleinen waren schon in das erste Außen Gehege entlassen worden und sie kamen natürlich auf uns zu. Mein Schlüsselbund fiel zu Boden und Cayenne brachte ihn in meine Richtung.

Cayenne findet meinen Autoschlüssel
Das ist sie: Meine Cayenne
Komm mit Herrchen

Cayenne @ home

Bruno und Cayenne haben sich sehr schnell aneinander gewöhnt. Dass Gross-Brummbär-Bruno der kleinen flippigen Nudel nicht hin und wieder gehörig eine scheuert, wundert mich allerdings schon.


Ständig hängt sie an seinem Hals und so sehen – sehr zu meinem Leidwesen – auch Brunos Halsbänder aus.

Bruno und Cayenne am Elbstrand

Das Bild ist an einem unserer kleinen Elbstrände fast direkt vor der Haustür entstanden.
So manches hat die kleine Maus hier schon umgekrempelt und nicht nur Brunos Halsbänder gründlich massakriert. Mittlerweile sind wir schon beim 13. zerstörten Kissen in unserem Haus. Die Kissen sind mittlerweile alle in einem üblen Zustand und lassen vermuten, dass wir es nicht schaffen ein paar Euro für neue Kissen auszugeben. Irgendwann wird sie es ja wohl hoffentlich aufgegeben haben.

Cayenne @ work

Möchte Cayenne ein Rettungshund werden?

Cayenne @ work

Ich glaube ja, dass es Cayenne völlig wurst ist WAS sie wird, Hauptsache sie kann etwas erleben und darf ihr kleines Köpfchen mal anstrengen. Wenn man dann gelegentlich mal ordentlich sprinten kann – um so besser.

Cayenni ist eine kleine Rakete – durch das Wasser, Dummies holen (oder auch nicht), Bruno ärgern oder auch mal ernsthaft Unterordnung machen und etwas weniger ernsthaft Gerätearbeit. Geht alles mit Cayenne.

Cayenne mit Dummy
Cayenne beim Rettungshundetraining

Der Zweifel

Juni 2008: Bei allem Willen es jedem Recht zu machen und möglichst viel mit Hund und Familie zu erleben, so bleibt er ein ständiger Begleiter in meinem Kopf: Der Zweifel.
Nicht zum ersten Mal bin ich unlängst gefragt worden: Wie schaffst Du das eigentlich? Neben dem Aufbau des Hundeladens, dem Umbau des Hauses, der Familie und den beiden Hunden im Alltag auch noch so viel Zeit für die Rettungshundearbeit aufzubringen?
Die Antwort ist einfach: Gar nicht!
Gerade heute waren wieder unsere Rentner-Heinzelmännchen hier um den Garten von nahezu hüfthohem Unkraut zu befreien und am Umbau des Hundeladens ein wenig weiter zu machen.
Das hätte ich natürlich alles am Wochenende mit meinem Mann machen können, aber… da wir den ganzen Samstag für die Staffel unterwegs waren, blieb für Alles eben keine Zeit mehr.
Leider sind das dann die Momente, in denen ich mir die Sinnfrage stelle, denn mein kleiner Hund war bei dieser Übung gar nicht dabei, denn dafür ist sie noch gar nicht weit genug in ihrer Ausbildung.
Bruno hingegen, der schon eine Vorprüfungsreife hat, durfte während der vielen Stunden auch einmal etwas tun (waren es 5 Minuten?) Das ging natürlich nicht nur Bruno so, sondern allen anderen Hunden die eingesetzt wurde auch. Einige Hunde kamen gar nicht zum Zuge.
Während dann also der geneigte Hundeführer ohne Hund im Wald rumliegt und Käfer, Spinnen und Mücken beobachtet, ziehen vor dem geistigen Auge der vernachlässigte Garten, das Haus, die daheimgebliebene Tochter (die auf Cayenne achtete), Cayenne, der Hundeladen und noch viele andere Dinge vorbei.

Es bleibt – der Zweifel.

BHP/R Begleithundeprüfung für Retriever

Samstagmorgen 5:00h – gibt es eine schönere Zeit aufzustehen?
Wir meinen mal…. JA!! Unsere Hunde meinen: BOAH – prima – so früh schon Action! Gibbet Frühstück???? Labbies!!
Grund des morgendlichen Frühstarts ist Cayennes und meine erste Prüfung. In Hammoor sollen heute die Begleithund-Retriever-Prüfungen abgenommen werden.
Ich bin seltsam ruhig. Gelassen packe ich die benötigten Habseligkeiten, füttere die Hunde und unternehme noch einen kleinen Spaziergang mit den Beiden.
Ups – wo ist die Zeit geblieben? Plötzlich schon 06:40h – Treffen in Hammoor um 07:30h – Fahrzeit 40 Minuten. Passt!
Die lütte Gelbe und ich sausen also los – es ist jetzt 06:50h. Die Strassen sind leer wie selten und so kommen wir um 07:15h in Hammoor an (ups… das ging aber schnell)
Mit mir ist nur eine weitere Prüfungsteilnehmerin so früh vor Ort. Wir warten noch auf eine dritte Teilnehmerin und starten zu einem kleinen „Auslüftungsspaziergang“.
Um 07:35h trudelt die Richterin ein und die Startnummern der 10 Teams werden gezogen. SUUUUPER – wir haben Nummer 10.
Während wir also Stunden warten, wird mir die Zeit damit verkürzt den Verleithund zu führen und Cayenne verkürzt sich die Zeit im Kofferraum mit dem gründlichen zerlegen eines Handfegers.
Gegen 11:15h sind wir endlich dran. Wir hatten 20 Minuten Zeit nochmal spazieren zu gehen und wichtige Geschäfte zu erledigen (was nicht klappen wollte) – dann fielen die Schüsse, die das Ende der Prüfung vor uns anzeigten und wir mussten eilig zurück zum Prüfungsplatz.
Mir war jetzt unwohl! Lag es daran, dass Cayenne keinen Haufen gemacht hatte, das muss sie IMMER wenn wir auf dem Platz arbeiten, oder war es doch Prüfungsangst.
Was solls – los gings! Die Prüferin erklärte mit Engelsgeduld was sie erwartete. Nichts Ungewöhnliches – Fach 1 = Leinenführigkeit. Ich machs kurz: FURCHTBAR!! Der Hund hatte die Nase nur am Boden – die Leine fast immer straff – der Hund kaum zu begeistern! Die Freifolge war auch nicht besser – sie musste stimmlich motiviert werden, sonst war nur die Nase am Boden. Nachdem wir also Fach 2 = Freifolge abgehakt hatten, wurde klar was Sache war: Cayenne musste einfach mal kurz auf dem Prüfungsgelände einen grossen Haufen kreiren. Grossartig! Nachdem ich das Stinkding eingetütet hatte, ging ich zur Richterin zurück und fragte ob ich die Prüfung vielleicht lieber an dieser Stelle beenden sollte.
„Nö – wieso? Ihr Hund macht doch alles.“ (hmmmm?????)
Ab hier lief es wirklich gut. Fach 3 = Sitz aus der Bewegung mit abrufen. Fach 4: Platz aus der Bewegung zum Hund zurück – auf Anweisung ins Sitz = geklappt. Fach 5 = Ablage mit Ausser Sicht gehen und Verleithund – keine Probleme. Fach 6 = Dummy (naja Vorsitz und AUS auf Kommando hat nicht geklappt – war aber nicht dramatisch).
Aber jetzt… mein persönlicher Herzstillstand!
Cayenne fiel plötzlich ein: Ich hab ja die Richterin noch gar nicht anständig begrüssen können! Da sie ja nicht angeleint war, brizzte sie also in Richtung der Richterin und wollte sie gerade ordentlich anhoppsen, da konnte ich sie noch zurückholen – dann aber drehte sie sich um, schoss auf die Richterin zu, schraubte sich in die Höhe und verpasste ihr einen herzhaften Schmatz aufs Auge! UAAAAAH!!!!
Ich wurde dann gebeten den Hund zwecks besserer Kontrollierbarkeit lieber an die Leine zu nehmen. (Boden tu Dich auf – lass mich hier weg!)
Den letzten Part – den Schuss – erledigte Cayenne nun wieder sehr souverän. Nach den Schüssen liess sie sich tadellos zurückrufen – Vorsitz – herum – Sitz – Fertig. Na bitte – geht doch!
Aufgrund der schlechten Punktzahlen in den Fächern 1 und 2, haben wir Teil A bestanden, sind aber nicht für Teil B zugelassen worden.
Okay – es gibt Schlimmeres. Das war unsere erste Prüfung – auf zur nächsten.

Der Duschüberfall

Ein schöner freier Tag – ohne Schule. Meine Tochter hatte Zeit zum ausschlafen und nahm ganz entspannt eine Dusche.
Offensichtlich hatte sie aber die Tür zum Bad nicht ordentlich verschlossen, denn es müssen Diebe da gewesen sein.
Der Griff zum Handtuch ging ins Leere!
Tapptapptapptapp – Hundepfoten die Treppe runter. Kurzerhand in ein „Fremd“handtuch gewickelt stürmt der unerschrockene Teenie die Treppe hinunter. Auf dem großen Ohrensessel im Wohnzimmer wurde sie fündig: Klein, gelb, niedlich = Cayenne hatte es sich mitsamt dem Handtuch als Schmusedecke auf dem Sessel gemütlich gemacht.

Dezember 2009

Im Dezember 2009 hatten wir eine Fotosession in Hamwarde.

Das Foto des Jahres 2010

Februar 2011

Diese Bilder aus dem Februar 2011 sind beim Training auf dem Staffelgelände in Wilhelmsburg entstanden.

Trümmertraining März 2011

Im März 2011 hatten wir Gelegenheit in Hausbruch ein Trümmertraining auf einem Abbruchgelände durchführen zu können. Was für eine spannende Erfahrung. Durch Staub und Geröll, an Moniereisen und Scherben vorbei. Hier konnte man sehen wie groß das Vertrauen und die Trainingserfolge waren.

Training im Wald gab es natürlich auch und das natürlich viel viel öfter als in den Trümmern. Cayenne ist ein Flächensucher und das findet nun einmal mehr im Wald statt

Urlaub im Juni 2012 in Bjerregard

Wir waren mit Cayenne und Bruno sehr oft in Dänemark. Sehr gerne in Bjerregaard. So viel Weite und breiter Strand. Ganz herrlich.

Und mal wieder Dänemark. Das ist im Oktober 2014

Das war der vorletzte Urlaub mit 2 Hunden. Und ich glaube es war der erste richtige Urlaub nachdem wir die Rettungshundearbeit aufgegeben haben. Wir hatten in den letzten Jahren gemeinsam mit unseren Staffelkameraden auf Weihnachtsmärkten Geld für die Rettungshundearbeit gesammelt und haben viele Stunden damit verbracht Dinge für die Staffel zu machen, die mit der eigentlichen Arbeit am Hund nichts zu tun hatten. Irgendwann zog ich die Notbremse – das war so im Juni 2013 oder etwas früher – und beendete die Rettungshundearbeit.

Nun sind wir nur noch privat unterwegs. Es fühlte sich ganz lange Zeit sehr merkwürdig an.

Mai 2016 – Cayenne ist 9 Jahre alt.

Neue Aufgabe ab September 2017 – das Rudel wird größer. Ein Knirps muss erzogen werden. Henry ist eingezogen.

Mai 2021 – ja sie ist älter geworden. 14 Jahre ist sie auf diesen Bildern

Das neue Rudel ab 2023 – Cayenne, Hudson und Henry

Neuer Mitbewohner in the Hundebett

Der 16. Geburtstag am 23.04.2023

Strandkorbtest mit Herrchen im Sommer 2023

November 2023

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